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Was wir tun

 

Werte Mitglieder und Mitgliederinnen,

 

 

Die Jahreshauptversammlung hat am 11.10.2013 statt gefunden. Auf dieser Versammlung hat Uwe Konrad seinen Rücktritt als Vorsitzender des Landesverbandes aus persönlichen Gründen bekannt gegeben. Der anwesende Vorstand hat laut Satzung beschlossen, dass ich bis zur nächsten Wahl der neue Vorsitzende des Verbandes bin. Uwe hat sich bereit erklärt, als stellvertr. Vorsitzender zu fungieren. Sollte es noch weiter Änderungen geben, werden wir Euch zeitnah informieren.

 

Ich möchte aber gleich die Gelegenheit nutzen, um mit zu teilen, wie wir als Vorstand die weitere Zukunft des Landesverbandes sehen. Auf Deutsch gesagt, wo soll der Weg hin gehen.

 

Zu erst einmal ein kleiner Rückblick. Es wurde schon viel erreicht. Inzwischen sind wir im OLG und im Ministerium ein ernst genommener Gesprächspartner. Wir wissen aber auch, dass nicht alles das, was wir vorschlagen, auch von den oberen Stellen um gesetzt wird. Aber ein altes Sprichwort sagt, dass der stete Tropfen den Stein höhlt.

Zu unseren Erfolgen gehört die Einführung der Dienstbekleidung (auch wenn wir wissen, dass sie nicht optimal ist) und der Kleiderkonten, die qualitativ immer besser werdende Ausbildung und auch die Ausrüstung der Kollegen. 2 Wachtmeister wurden in den Arbeitskreis „Sicherheit in den Justizgebäuden“ berufen. Dies war bis dahin ein Novum. So was gab es in Sachsen-Anhalt noch nicht, dass Wachtmeister über die Arbeit der Wachtmeister mit reden durften. Ein Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sind die Neueinstellungen der letzten Jahre. So manch neuer und alter Kollege hat davon profitiert.

Die sind nur ein paar Beispiele der bisherigeren Arbeit.

 

Aber wie soll es weiter gehen.

 

Wir haben uns da schon viele Gedanken gemacht.

Unser größtes Ziel wird die Aufnahme des Wachtmeisterdienstes in den mittleren Dienst sein. Uns ist schon bewusst, dass wir auf große Widerstände stoßen werden. Aber wir müssen dran bleiben, denn unsere Arbeit wird immer anspruchsvoller und wir gehören in den mittleren Dienst. Auch müssen wir in Punkto Ausbildung, Ausrüstung und Neueinstellungen dran bleiben. Denn viele Kollegen gehen auf das Rentenalter zu und das Publikum wird immer Gewalt bereiter.

Die Dienstuniform ist ein weiteres Thema. es muss endlich Klarheit geschaffen werden, wie es weiter gehen soll.

Natürlich sehen wir im Vorstand uns als Ansprechpartner für Eure Probleme auf der Dienststelle (gerne auch anonym). Aber erwartet keine Wunderdinge, wir können nicht in das Dienstgeschehen eingreifen, versuchen  aber zu vermitteln.

Die Ausbildung ist ein weiterer Punkt in unserer Liste. Da haben wir gegen über der Vergangenheit schon viel erreicht. Einen großen Dank gilt da Wolffang Schröter, der an dem  Aus- und Weiterbildungsprogramm einen großen Anteil hat.

Die Liste ist nicht vollständig und wir sind auch auf Eure Hinweise angewiesen.

 

Wie wollen wir das erreichen!

 

Da sind erstmal die Arbeitstreffen mit dem OLG und dem Ministerium.

Außerdem wurde die Basisarbeit etwas vernachlässigt. Dies wollen wir ändern. Ab nächstes Jahr sind, wenn auch nur kurze Besuche an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften geplant. Wir wollen die Arbeit des Verbandes mit Euch besprechen. So glauben wir, dass wir mehr über die Probleme im Wachtmeisterbereich erfahren.

Eine weitere Möglichkeit ist der Kontakt zu den politischen Parteien und den Medien im Land. Dies ist aber Neuland für uns und eine vorsichtige Herangehensweise ist an gebracht, sonst kann mehr zerstört werden, als es Nutzen bringt. Wir müssen alle Chancen nutzen, um auch nach außen uns zu profilieren.

Nicht zu vergessen die Internetseite auf der alles Neue zu erfahren ist.

 

Dies sollte nur ein kleiner Ausblick in die zukünftige Arbeit des Vorstandes und des Justizwachtmeisterverbandes sein.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Rolf Ihlau

Vorsitzender des Justizwachtmeisterverbandes Sachsen-Anhalt